Archiv - LG Erlangen

Leichtathletik Gemeinschaft Erlangen
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Erlebnis Deutsche Meisterschaften der Leichtathleten
 
Auch etliche Erlanger waren in die Hauptstadt gereist, um die Deutschen Meisterschaften zu erleben, auf aktiver Seite, aber auch nur um diese einmalige Stimmung einzufangen und neben den Erlanger Leichtathleten auch die Spitzen-Athleten Deutschlands live in Aktion zu sehen.
 
Für diesen Höhepunkt qualifizierte sich Katharina Winkler über die 100m-Hürden und die 4x100m-Staffel der Männer, die es natürlich auch alle zum Mekka der Leichtathleten hinzog!
 
Am Samstag Spätnachmittag dann für Katha der Start mit den besten Deutschlands.
Die direkte Vorbereitung zum Wettkampf verlief sehr vielversprechend, sodass Hoffnungen auf eine gute Leistung berechtigt waren. In diesem Jahr war ein Platz unter die ersten 20 schon als ein Erfolg zu sehen, da die gesamte Wintersaison für Katharina Winkler gestrichen war. Gleich im ersten Vorlauf ging es für sie zur Sache:
 
Bahn 7 neben guten Konkurrentinnen, die sie aus vergangenen Rennen bestens kennt.
Der Start war gut, der Sprint zur ersten Hürde etwas verhalten wirkend, was auf das fehlende Aufbautraining im Winter zurückzuführen ist. Aber ab der dritten Hürde brannte die Erlangerin ein wahres Feuerwerk ab, sie kämpfte sich an 4 Sprinterinnen vorbei, vom 7. auf den dritten Platz in ihrem Lauf! Das war stark. Mit der Zeit von 13,81 s stellte sie ihre Meldezeit von diesem Jahr ein und wurde in dem illustren Feld der Hürden-Sprinterinnen 14.; wenn man bedenkt, dass im Frühjahr noch gar nicht klar war, ob die Qualifikation zu den Deutschen 2019 möglich ist, ist dies eine sehr beeindruckende Leistung.
 
Die Männerstaffel ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen besetzt. So konnte der Ausfall von Thomas Knauer wegen einer Bauchmuskelzerrung gut kompensiert werden, da sich Alexander Weiß im Laufe der Saison immer mehr verbesserte, bis er vom Backup-Sprinter für etwaige Ausfälle zur echten Alternative für die erste Staffel wurde.
Noch einer bereitete sich auf den großen Einsatz in Berlin neben der Stamm-Besetzung für die Sprint-Staffel nach einem Wettkampfunfall vor: Sven Böller, Erlanger Nachwuchstalent, der auch schon in der Jugend 10,88s gesprintet war und sich als Bayerischer Meister der U23 mit der Staffel bestens empfehlen konnte.
Leider zwickte es in der Vorwoche etwas im Oberschenkel und Sicherheitsbedenken gaben den Ausschlag zur Position des Fünften Mannes. Sven lief sich in Berlin mit warm, wechselte auch zur Probe vor dem Rennen, falls er doch zum Einsatz kommen sollte, denn er war im Falle einer Verletzung eines Teammitglieds für seine Mannschaft bereit einzuspringen! Das ist aller Ehren wert.
 
Die Erlanger Staffel zeigte sich sehr motiviert und konzentriert. Startläufer Moritz Persitzky gab im ersten Vorlauf keinen Zentimeter her auf die Konkurrenz im Blick die Forchheimer und die Staffel des LAC Quelle Fürth!
Der Wechsel zu Hendrik Gühlen klappte gut und Hendrik übergab den Stab sicher an Christopher Löffelmann, der mit 10,85 s im Einzelrennen bei den Bayerischen schnellster Erlanger ist in diesem Jahr.
Alexander Weiß rechtfertigte seinen Einsatz mit einem Soliden Sprint und gutem Wechsel.
 
Wie auch Katharina Winkler zeigte die offizielle Uhr auf die Hundertstel Sekunde die Zeit an, die die LG Erlangen zur Qualifikation erreicht hatte: 41,98 Sekunden.
 
Erfreulich, dass wir die Forchheimer Staffel mit 42,13 s und die Formation der Fürther (42,55 s) in Schach halten konnten. So präsentieren wir uns als das Franken-Team! Nach der Urlaubszeit kommen noch ein paar kleinere Wettkämpfe, deshalb sollte man sich einigermaßen fit halten (!). Auf alle Fälle wird Mitte September mit dem Wintertraining begonnen, da die Deutschen im nächsten Jahr schon Anfang Juni stattfinden. Im Juli starten die Olympischen Spiele in Tokio, da müssen sich die Besten dann schon qualifizieren!

Die „Deutschen sind rum“ und die lange Saison erscheint plötzlich so kurz!
Für die LG Erlangen brachte die Saison schöne Platzierungen und einige Bayerische Meistertitel, die beflügeln, sich auf 2020 top vorzubereiten!
      Katharina Winkler kurz vor dem Lauf

     Bahn 7: Katharina Winkler

vlnr: Alexander Weiß, Moritz Persitzky, Christopher Löffelmann, Hendrik Gühlen


Werfer-5-Kampf in Hausham, Oberbayern: Gabriel Beer holt Silber

Als Abschluss und Höhepunkt der Hauptsaison der Leichtathleten stehen natürlich die Deutschen Meisterschaften in Berlin ganz oben auf der Liste! Aber auch der Werfer-5-Kampf in Hausham, Oberbayern, ist für die Werfer unter den Technikern eine Herausforderung!
Dieser stellte sich Gabriel Beer, obwohl er zwei Disziplinen noch nie trainiert hatte:
Schleuderball war gleich die erste Disziplin. Die Arbeit mit dem 1,5kg schweren Gerät ähnelt zwar dem Diskuswurf, aber hat durch die etwa 40 cm lange Schlaufe eine eigene Charakteristik. Der Ball muss sanfter beschleunigt werden, daher machen die Spezialisten hier 2 oder gar drei Drehungen, während der Diskus in eineinhalb Umdrehungen beschleunigt wird. Der Ball flog bei Gabriel, mit einer Drehung werfend, 52,10m weit, was einen ganz guten Wert bedeutete.
Die folgende Disziplin war Diskuswurf, Gabriel bestens bekannt, er ließ die Scheibe 39,47m fliegen. Kugelstoßen ist auch keine exoische Disziplin und auch der darauf stattgefundene Speerwurf stellte für den Erlanger Werfer keine besondere Herausforderung dar. Jedoch die Reihenfolge und die kurze Abfolge waren für die Werfer ungewohnt und manch einer hatte echte Schwächen bei der Konzentration. Dies gelang Gabriel Beer bei den Männern aber besonders gut, mit Standardleistungen absolvierte er diese leichtathletischen Disziplinen sehr routiniert, bevor zum abschließenden Steinstoßen mit dem 15 kg schweren Eisenquader gerufen wurde. Mittlerweile regnete es sehr heftig und es wurden die verschiedensten Schuhkombinationen ausprobiert, um den Anlauf zu meistern, der dem Speerwurf entlehnt ist.
Die erzielte Weite war hier im letzten Versuch 6,94m, der beste Athlet aus München erzielte 8,60m.

Es hat riesig Spaß gemacht, im Training werden nun auch Elemente aus dem Werfen mit dem Schleuderball eingebaut, was den Horizont bei den Würfen erweitern wird.
Insgesamt wurde Gabriel Beer in der bereits 80sten Auflage dieses Mehrkampfs Zweiter, was ihm einen schönen Pokal, seinen ersten, einbrachte.


BLV U23/U16 in Regensburg: LGE-Auftritt überzeugend!

 
Wir kündigten ja die Mädels der U16, die Erlangen bei den U16-Meisterschaften von Bayern in Regensburg vertraten, an und hofften natürlich da schon auf gute Ergebnisse.
 
Ein Titel sprang in diesem Jahr noch keiner raus, aber die Mädels präsentierten sich vor allem mit der 4x100m-Staffel sehr gut:
Als 13. Von 19 Mannschaften gemeldet, starteten sie im dritten Vorlauf sehr solide mit guten Wechseln und kamen als Zweite ihres Laufes hinter LAC Quelle Fürth ins Ziel. Die Zeit überraschte schon die nicht ganz so Eingeweihten, denn über 1,3s schneller als die Meldezeit, nämlich 51,02 Sekunden zeigte die offizielle Uhr an und damit waren die Mädels schon mal im 6 Mannschaften umfassenden Endlauf!
Der wurde eine gute Stunde später gestartet und zeigte wieder ein neues, ungewohntes Bild: Startläuferin Hannah Frank war die äußerste Bahn zugewiesen und hatte die Kurvenvorgabe gegenüber den anderen Staffeln. Und wundersamer Weise büßte sie auf ihrer Strecke von der Vorgabe fast nichts ein und übergab den Staffelstab sicher Emily Pröhl, die sich mit energischem Spurt im vorderen Feld mit den schnellsten Sprinterinnen der anderen Staffeln einen heißen Kampf lieferte! Leider klappte der zweite Wechsel nicht so gut, Alina Peter musste kurz verlangsamen, um dann mit schönem Kurvenlauf den Anschluss in etwa zu halten. Die abermalige Beschleunigung kostet aber Kraft und so wurde auch der dritte Wechsel auf Elisa Schmeling zum Nervenkitzel. Hier war dann auch ein nicht optimaler Wechsel schuld an einem noch besseren Abschneiden, aber die Mädels behaupteten den Fünften Platz, Elisa „schaltete den Turbo ein“ und brachte sich nah an die vorderen Plätze. Puh, aber das war eine gelungene und beeindruckende Vorstellung der jungen Garde, die hier bewiesen haben, dass es stimmt im Team der Erlanger Leichtathleten!
 
Elisa Schmeling und Emily Pröhl starteten auch im Einzelrennen über 100m der 14-Jahrigen. Beide erreichten den Zwischenlauf mit für den erheblichen Gegenwind guten Zeiten. Hier qualifizierte sich Elisa mit 13,05s sogar für den Endlauf, bei dem dann etwas die Kraft auf den letzten Metern fehlte. Elisa und Emily sind in dieser Saison schon mit 12,93 und 12,89 Sekunden unter die 13-Sekunden-Marke gekommen, was eine sehr gute Zeit für die Altersstufe ist!
 
Emily Pröhl überraschte im anschließenden Hochsprung-Wettbewerb selbst ihre engagierte Trainerin Anne Nanz, deren Freudeschreie bis weit über die Donau reichten und als Echo wieder ins Stadion zurückschallten: Angereist als 17. von 19 Springerinnen mit der Meldehöhe 1,51 Metern konnte sie sogar ein kurzer Regenschauer nicht aufhalten, sich bis auf die übersprungenen 1,57m zu steigern!
Das war der vierte Rang und löste sogar Begeisterung beim Landestrainer aus.

 
Weiter so Mädels! Nach den Sommerferien warten noch schöne Aufgaben auf Euch!


Mädels der U16 fiebern der Bayerischen entgegen!
 
Wenn die Akteure der U23 in Regensburg antreten, um Titelehren zu erlangen, treffen sich auch die U16-Athleten und Athletinnen. Mit dabei auch 4 Mädels der LG Erlangen mit guten Aussichten auf vordere Plätze!
Elisa Schmeling, W14, macht sich berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten vorderen Plätze im 100m-Sprint! Sie ist immerhin schon 12,93s gesprintet und hat sich jetzt mit neuen Spikes eingedeckt, die mithelfen werden, die entscheidenden Hundertstel zu gewinnen! Auch hier eine heiße Kandidatin auf vordere Plätze im Endlauf ist Emily Pröhl, die eigens für die Meisterschaften einen schon lange geplanten Familien-Triathlon „sausen“ lässt. Wenn man sich die Erfolgsaussichten ansieht, ist das sehr erfreulich für unsere Leichtathletik!
 
Emily hat schon 12,89s auf der Uhr zu verzeichnen und seitdem fleißig trainiert!
 
Alina Peter hat sich auch erfolgreich für den 100m-Dash qualifiziert! Sie startet in der W15 und bildet mit Elisa und Emily sowie Hannah Frank eine 4x100m-Staffel, die einen Platz in der vorderen Hälfte belegen kann.
 
Diese Wochen noch ein paar Wechsel proben, dann wird das was!
 
Gebt Gas Power-Mädels!


Katharina Winkler in Berlin dabei!

In Regensburg steigt vor den großen Meisterschaften immer die Sparkassen-Gala, bei der sich Deutschlands beste Athleten messen.

In diesem Jahr waren auch wieder gute Athletinnen am Start und Katharina Winkler stellte sich ebenfalls der Konkurrenz.

Schon eine Woche vorher ließ sie bei den Süddeutschen in St. Wendel aufhorchen und verfehlte mit 14,02s über die 100m-Hürden-Strecke die Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften nur um 2 Hundertstel Sekunden. Die Bronzemedaille war der Lohn für die konsequente Arbeit im Vorfeld der Meisterschaften und nach der aufwändigen OP des linken Knies.


Am letzten Sonntag fielen die 14 Sekunden für die Quali schon im Vorlauf mit 13,92s.
 
Obwohl der Start im Endlauf sehr verhalten war und auch die ersten drei Hürden noch vorsichtig angegangen wurden, steigerte sich Katharina in der zweiten Hälfte des Rennens zu einem furiosen Sprint und holte im illustren Feld der Hürden-Spezialistinnen mächtig auf, um mit 13,81s abermals eine Steigerung der diesjährigen Bestleistung zu erzielen!

Wow, da sollte noch etwas gehen demnächst!
Wir trainieren konsequent weiter! Für eine Steigerung ihrer Performance sucht die Athletin in Erlangen eine Wohnung zur Bildung einer Sportler-Wohngemeinschaft auf Empfehlung der Trainerschaft der LG Erlangen; falls jemand etwas Geeignetes weiß…!
 
Hendrik Gühlen verbessert sich ebenfalls von Lauf zu Lauf: so steigerte er seine Bestleistung über 200m um knapp 4/10 Sekunden auf die sehr gute Zeit von 21,89s. Das sollte in Bayern zu einer vorderen Platzierung führen!

Die 14-jährige Schülerin Elisa Schmeling steigert sich auch je näher die Bayerischen für sie rücken: Über 100m zeigte die Uhr 12,93s an nachdem sie als Siegerin des Rennens der Klasse U16 über die Ziellinie flog. Letztes Jahr startete sie schon bei den 14-Jährigen und wurde Neunte. Man darf gespannt sein, wie sie sich diese Saison in zwei Wochen in ihrer Altersklasse präsentiert!
Wir berichten von den folgenden Ereignissen!
im Bild rechts: Katharina Winkler


Schöne Leistungen bei den Süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U23

Die Bayerischen Meisterschaften kommen noch! Dafür starteten schon ein Paar Akteure der LG Erlangen bei den Süddeutschen Meisterschaften der U23 in Koblenz.

Gabriel Beer hatte sich im letzten Moment für diese Meisterschaften qualifiziert und das mit seinem Lieblingsgerät, dem 2kg-Diskus!
Beim Einwerfen zum Wettkampf kam Freude auf: so landeten alle seine Probewürfe weit jenseits der 40m-Linie!
Auch im Wettkampf klappte es ganz ordentlich, so war sein weitester Wurf bei 40,36 Metern, die auch Bestleistung bedeuteten; jedoch beeindruckender war seine Konstanz.
So war der kürzeste bei 39,95, den er noch einmal wiederholte, der nächste nur einen Zentimeter weiter und dann kam noch der letzte Wurf auf 40,19 Meter. Dies brachte ihm den Vierten Platz ein und ein Lob eines Kampfrichters, der meinte, so ein Zielwerfen hat er in seiner 50-jährigen Laufbahn als Kampfrichter noch nicht erlebt!

Die Sprinter zeigten sich ebenfalls in guter Verfassung:
Moritz Persitzky musste im dritten Vorlauf ran und legte mit 11,29 s eine gute Zeit für Vereinskamerad Hendrik Gühlen vor. Der hielt sich mit 11,17s schadlos!
 
Schade, dass sich im Vorfeld Sven Böller die Bänder am rechten Fuß überdehnte, denn nicht nur wegen der möglichen Einzelleistung, sondern wegen der Staffel, die ja schon in den Vorjahren erfolgreich gewesen war! Mit einer relativ verhaltenen Laufart hätte man hier einen sehr guten Platz „abräumen“ können…

Am letzten Juni-Wochenende kommen schon die Süddeutschen Meisterschaften der Männer und Frauen. Hier steigt Katharina Winkler, Erlangen Vorzeige-Hürdlerin, ins Wettkampfgeschehen ein. Man wird gespannt sein, was nach der Knie-OP im Herbst 2018 wieder möglich ist. Wir lassen uns überraschen.

Auch die am Dienstag erfolgreiche 4x100m-Staffel ist am Start und die Sprinter üben sich über die 100m und die längere Sprintstrecke!


Leichtathleten des TB im Trikot der LG Erlangen schon aktiv und erfolgreich

Castiglione della Pescaia an der Westküste Italiens im Süden der Toscana ist seit Jahren der Zufluchtsort unserer Athleten in der meist noch recht trüben Zeit in unseren Breitengraden.
 
Das Training hat sich für die Teilnehmer am Trainingslager ausgezahlt; so haben unsere Sprinter schon ganz annehmbare Zeiten vorgelegt, obwohl hierzulande das Wetter bisher nicht leichtathletikgerecht war.
Bei jedem Wettkampf regnete es heftig und die Spitze erlebten wir beim Bayern-Cup in Ergoldsbach bei Landshut, das auch „Landunter“ als Name tragen konnte!
 
Die LG-Mannschaft bestand nur aus TB-Athleten und sie belegten in einem starken, 8 Mannschaften umfassenden Feld den dritten Platz. Hier bilden die einzelnen Vereine Mannschaften, das Event spiegelt etwas die Leistungsstärke der Vereine in Bayern wider.
Den 100m-Sprint erledigte Thomas Knauer in 11,29s, hier blies der Wind heftig und der Regen peitschte ins Gesicht, so erklärt das die noch nicht befriedigende Zeit.
 
Man muss sich beim BLV echt fragen, ob der frühe Termin am 4.Mai für solch einen schönen Wettbewerb nicht zu bald gesetzt ist, denn teilweise herrschten nur 5 Grad und dann noch die zermürbende Nässe.

Die Jungs schlugen sich beachtlich, so musste über die 110m Hürden Moritz Persitzky ran, der in Jugendjahren schon dritter in Bayern war, er aber seit der B-Jugend keine Hürden mehr gesprintet war. Das zweiwöchige Training über die hohen Männer-Hürden trug Früchte, so konnte er bei 3,3m Gegenwind den dritten Platz erkämpfen, den er auch im Hochsprung mit 1,84 m erkämpfte!
Christopher Löffelmann gewann die 400m-Runde und setzte damit den Grundstein für den tollen Bronzerang der Mannschaft!
Karl Spitz meisterte die 800m-Mittelstrecke und das 5000m-Rennen als 4. bzw. 5. In guten Zeiten trotz seiner intensiven Ausbildung bei der Polizei.
Hendrik Gühlen wurde kurzerhand für den Weitsprung nominiert und hatte, wie seine Konkurrenten auch, mit starken Gegenwindböen zu kämpfen.
 
Leider erreichte er nur 5,88 Meter und den 7. Platz, aber wir waren froh, dass sich niemand verletzte!

Die 4x100m-Staffel klappte nicht so recht, aber trotzdem waren die Jungs schnell unterwegs und wurde hier Zweite.

Die Wurfdisziplinen bestritt Gabriel Beer und die waren mit ihm auch gut besetzt, so erzielte er im Diskuswurf mit 38,34 m den 4. Platz, beim Kugelstoßen wurde es der fünfte Rang, aber beim Speerwurf gelang ihm im letzten Versuch ein guter Wurf, der den Vizerang bedeutete.
Somit konnte sich die Mannschaft die Bronzemedaille umhängen und landete noch vor dem LAC Quelle Fürth.
Die Leistungen sind höher einzustufen, da der Wettkampf bei eigentlich unmöglichen Bedingungen ausgetragen wurde und zudem nur 6 Tage nach unserem anstrengenden Trainingslager stattfand.


Unser Trainingslager in Italien 2019

Bericht folgt in Kürze. Ein paar Bilder sind aber schon da ...




Verstärkungen unseres Teams der LG Erlangen

Das beginnende Semester an den Universitäten hat auch bei der LG Erlangen einige hochkarätigen Athleten ins Team gespült!

Nicht unbekannt, aber in der Trainingsgruppe neu und herzlich aufgenommen ist Michaela Blanck, sie ist erst 19 Jahre alt und hat beim LAC Quelle Fürth in den letzten Jahren nur Sprint trainiert.
Sie kommt zu uns mit dem Wunsch wieder Mehrkampf zu machen und dafür eben allen nötigen Disziplinen in unserer Trainingsgruppe zu trainieren.
 
Mit Katharina Winkler haben wir ja schon eine Hürdensprinterin von Rang, die auch den Nordbayerischen Titel im 7-Kampf abräumte, und somit werden die beiden mit den Jugendlichen Sprinterinnen und Mehrkämpferinnen ein Team bilden, das auch imstande ist, eine Staffel zu generieren, die schon mal in Bayern ein Wörtchen mitreden würde!

Ebenfalls aus Fürth kommt Christopher Löffelmann, Sprinter mit der Vorliebe für den etwas längeren Sprint über 200 und 400 Meter.
 
Hendrik Gühlen studiert im ersten Semester und hat den Weg aus Kitzingen zu uns gefunden. Seine Leidenschaft ist der Kurzsprint mit einer Zeit nur wenig über 11 Sekunden. Alexander Weiss stößt aus Baden-Württemberg zu uns. 2014 hat er seinen letzten Wettkampf gemacht, aber jetzt hat es ihn wieder gepackt und er möchte sich auch einen Stammplatz in der schnellen Staffel der Erlanger erkämpfen!
 
Die Leistungsgruppe trainiert sowohl am Sportgelände des TB1888 Erlangen als auch auf der Bahn des TV48 Erlangen.




Deutsche Quali der 4x100m-Staffel der Männer!

Ein schönes Sprintfestival veranstaltete der TV 1848 auf seiner Anlage am Kanal im Rahmen der Mittelfränkischen Langhürden-Meisterschaften 2019.

Der Truppe um Abteilungsleiter Björn Day und Eva und Heinz Eschenbacher hatte ein anspruchsvolles Feld an Sprintern angelockt, die bei hochsommerlichen Bedingungen Ihre Performance testen konnten.

Schnellster Sprinter war Patrick Schneider von dem LAC Quelle Fürth, der schon an den Europa-Meisterschaften 2018 in Berlin über 400m teilgenommen hatte.
Er sprintete 10,92s, wobei sich die Erlanger voll auf die Staffel konzentrierten, mit der die Norm für die Deutschen Meisterschaften geknackt werden sollte.
Das gelang sehr schön: im „Gleichschritt“ kämpften Seite an Seite die LAC Quelle und die LG Erlangen. Startläufer Moritz Persitzky übergab den Stab nur kurz hinter dem Quelle-Sprinter an Hendrik Gühlen, der auf Position 2 einen perfekten Lauf hinlegte, wobei er keinen Meter dem neben ihm laufenden Patrick Schneider preisgab!
So konnte auch Thomas Knauer nach gutem Wechsel die Mannschaft der Fürther halten und den Stab Christopher Löffelmann übergeben, der noch ein klein Wenig an den Fürther Schlußläufer heran kam und in 41,98s nur zwei Zehntel Sekunden nach dem LAC Quelle das Zielband überquerte!

Da war die Freude groß, die Deutschen finden in diesem Jahr in Berlin statt, wie die Europameisterschaften im Olympia-Stadion!

Auch die Frauen liefen in dieser Zusammensetzung neue persönliche Bestleistung und qualifizierten sich schon mal für die Bayerischen. Startläuferin Katharina Winkler übergab an ihre Namensvetterin, die allerdings 5 Jahre älter ist. An Position drei sprintete Sara Warmuth und sie übergab Michi Blanck, die schließlich die 50,28s klarmachte.

Ziemlich groß präsentierten sich auch die „Kleinen“ der U16, die im gleichen Lauf antraten:
52,36s standen für Hannah Frank, Emily Pröhl, Alina Peters und Elisa Schmeling zu Buche, was neue Staffelbestzeit für die 4 und auch die Quali für die Bayerischen bedeutete.

Insgesamt war es ein erfolgreicher und gelungener Sprintabend, der noch kleine Verbesserungen bringen wird und sich somit auch überregional etablieren sollte; immerhin waren Sprinterinnen und Sprinter aus Aalen, Bochum und sogar der Schweiz gekommen, um sich noch einmal für größere Wettkämpfe zu testen.



Die Staffeln von rechts nach links: U16-Mädels, Frauen; Männer mit Ersatzläufern

Die vier haben es geschafft.
Die Startreihenfolge von rechts nach links:
Moritz Persitzky; Hendrik Gühlen; Thomas Knauer;
Chris Löffelmann


Starker Saisonauftakt der U 16 Mädels
 
Der Saisonauftakt für Emily Pröhl und Elisa Schmeling lief trotz eisiger Temperaturen, Hagelschauer und mit wenig sonnigen Momenten mehr als genial.

Beide Mädels gingen bei den Mittelfränkischen Block-Meisterschaften in Dinkelsbühl an den Start.


Emily Pröhl startete hier im Block Sprint/Sprung. Dieser begann mit dem 80 m Hürdenlauf. Hier hatte Emily leider technische Probleme und so blieb die Uhr bei 14,98 s stehen. Die 100 m sprintete Emily in 13,62 s, dies bedeutet für sie eine neue persönliche Bestleistung. Im Weitsprung konnte sie eine Weite von 4,27 m erreichen. Beim anschließenden Speerwurf schleuderte sie das Gerät auf 18,07 m und stellte auch hier eine neue persönliche Bestleistung auf. Im abschließenden Hochsprung wuchs Emi über sich hinaus und konnte mit einer Höhe von 1,47 m ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Mit 2.266 Punkten belegte sie den 5. Platz und hat die A-Quali für die Bayerischen Meisterschaften nur um 34 Punkte verpasst. Jetzt hoffen wir, dass Emi mit der B-Quali für die Bayerischen Meisterschaften zugelassen wird.

Elisa Schmeling ging im Block Lauf an den Start. Gleich zu Beginn lief sie mit einer Zeit von 13,55 sec. über die 80 m Hürden neue persönliche Bestzeit. Beim anschließenden Ballwurf, begleitet vom Hagelschauer und Gewitter, konnte sie eine Weite von 29,50 m erreichen.

Danach ging es an den 100 m Start. Mit 13,21 s stellte Elisa eine neue persönliche Bestleistung auf. Beim anschließenden Weitsprung blieb Elisa unter ihre Erwartungen und musste mit einer Weite von 4,58 m zufrieden sein. Mit 100 Punkten vor der 2. Platzierten startete Elisa in den abschließenden 2000 m Lauf. Mit einer Zeit von 8:42,67 lief Elisa locker ihrem Sieg entgegen. Mit 2.306 Punkten holte sie sich den Titel, erreichte gleichzeitig die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften. Um nur 19 Punkte hat Elisa die Quali für die Deutschen Meisterschaften verpasst. Das ist natürlich sehr ärgerlich.

Emily und Elisa hatten an diesem Wochenende aber noch nicht genug vom Wettkampf. Gleich am nächsten Tag starteten beide beim Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg in der Altersklasse W 14. Hier war es gegenüber dem Vortag zwar trocken aber leider herrschten hier eisige Temperaturen. Bei maximal 10 Grad gingen beide über 100 m an den Start. Elisa konnte hier in 13,28 sec wieder ihre hervorragende Form unter Beweis stellen und den 2. Platz erlaufen. Beim Weitsprung belegte Elisa ebenfalls den 2. Platz mit einer Weite von 4,64 m.  Emily stellte über 100 m erneut eine neue persönliche Bestleistung in 13.48 s auf und konnte den 3. Platz belegen.

Dritte im Bunde war Alina Peter. Sie hat sich erst am Morgen des Wettkampfes entschieden, hier über 100 m an den Start zu gehen. Die Entscheidung war richtig, denn Alina lief mit einer Zeit von 13,68 sec. ebenfalls neue persönliche Bestleistung und konnte den 2. Platz ihrer Altersklasse W 15 erreichen.


Erste Tests und Erfolge für die LG Erlangen!
 
In der schönen Fürther Leichtathletik-Halle haben schon die Nordbayerischen Meisterschaften stattgefunden; hier konnten sich einige Erlanger Athleten in Stellung bringen, die dann bei den Bayerischen um die Titel ein Wörtchen mitsprechen wollen.
Die größten Hürden sind aber im Studium aufgebaut: einige der Erlanger haben jetzt Prüfungszeit und sind trainingsmäßig und bei Wettkämpfen eingeschränkt.

Thomas Knauer tritt in dieser Phase nur über die 200m-Sprintstrecke an und wurde Dritter in 22,79 s.
Ebenfalls Bronze holte sich Gabriel Beer im Kugelstoß der Männer ab.
Sven Böller verzichtete bisher ganz auf einen Einsatz im Sprint und steigt erst bei den Bayerischen ein.
Ganz unerschrocken präsentierten sich aber die jungen Athletinnen und Athleten, die auch alle die Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften erzielten.
Besonders hervorzuheben ist hier Emily Pröhl in der Klasse W14, die über die 60m-Strecke zu Silber sprintete und zwar in überzeugender Manier. Schon der Vorlauf wurde souverän gewonnen. Die Uhr zeigte sowohl im Vor- als auch im Endlauf 8,33 s. Eine gute Zeit, die auch bei den Bayerischen zu einer vorderen Platzierung führen sollte!
4x200m-Staffel mit: Moritz Persitzky, Sven Böller, Thomas Knauer, Karl Spitz, der über 1500m Dritter wurde wie auch die Staffel in dieser Aufstellung
Gabriel Beer beim Andrehen zum Kugelstoß


Der erste Test beim Sprint-Cup in Fürth
Am ersten Dezember-Wochenende testeten ein paar Athletinnen und Athleten der LG Erlangen schon Ihre Form, die sie sich im bisherigen Wintertraining erworben habe.
Es war eine fröhliche Truppe, die leider von Ausfällen geplagt war, denn Krankheit und Verpflichtungen verhinderten bei etlichen Ambitionierten eine Teilnahme.
Thomas Knauer eilte direkt nach einer Prüfung im Medizinstudium in die Halle, lief sich kompakt warm und stieg mit 2,98s über die 30 Meter fliegend in die Hallensaison ein. Unter diesen Bedingungen war er auch mit 17,00s über die 150m zufrieden.
Alle waren in vorderen Rängen der angetretenen Athleten aus ganz Bayern vertreten, sogar die neuen Mitglieder in der Gruppe von Anne Nanz.
Im Januar sind dann hoffentlich alle bei den Nordbayerischen Meisterschaften vertreten und können Ihre Leistungen erfolgreich abrufen!

Qualifikation für den E-Kader und die damit zusammenhängenden Maßnahmen

Aus der U16/U14-Trainingsgruppe von Anne Nanz konnten sich zwei Athletinnen ganz hervorragend in Szene setzen und qualifizierten sich für den E-Kader im Bezirk Mittelfranken.
Elisa Schmeling und Emily Pröhl erledigten die erforderlichen Disziplinen immer auf vorderen Rängen, waren oft gar die besten bei den Sprint-, Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen!

Der E-Kader ist vorgesehen für Schüler und Schülerinnen der Altersstufen 13 und 14 Jahre. In diesem frühen Stadium des leichtathletischen Trainings sollen die Athletinnen und Athleten noch sehr vielseitig trainiert werden, von einer Spezialisierung jetzt schon ist abzuraten.
Dementsprechend mussten die Mädels auch in allen Disziplinen ordentlich punkten, um die Förderung genießen zu können.

Trainerin Anne Nanz war in ihrer aktiven Zeit selbst eine hervorragende Weitspringerin mit einer Bestweite von 6,42 Metern und so setzt sie im Training auch die wichtigen spezifischen Trainingsinhalte neben allgemeinem Training für die konditionelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.
Die Trainingsgruppen der Schüler sind bei der LG Erlangen noch bei den einzelnen Vereinen TB88 und TV48 angesiedelt und werden so auch von den vereinsinternen Trainern trainiert.

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