Aktuelles - LG Erlangen

Leichtathletik Gemeinschaft Erlangen
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Svenja Gödde und Alina Peter mit Saisonbestleistungen
  
4 Athletinnen von der LG Erlangen wurden zum Kreisvergleich eingeladen. Eigentlich ist die Saison schon abgeschlossen, die Athletinnen befinden sich im Grundlagentraining. Dennoch haben die Mädels beim Kreisvergleich alles gegeben.
Allen voran Svenja Gödde. Svenja, jüngste im Feld, wurde bei der U14 im Hochsprung eingesetzt. Sie reiste mit einer Bestleistung von 1,29 m an. Svenja wuchs an diesem Tag über sich hinaus und übersprang 1,36 m. Sie konnte den 5. Platz erreichen und somit wichtige Punkte für den Kreis Erlangen gut machen.
Svenja Gödde und ihre Trainingskameradin AnAn Fu sind am nächsten Wochenende noch einmal gefordert, denn da findet in Fürth der E-Kader-Test für die jungen Athletinnen statt. Hierzu wurden sie eingeladen und versuchen die anspruchsvollen Anforderungen für diesen Mittelfränkischen Förderkader zu erfüllen; hier sind auch ein Jahr Ältere mit im Vergleich.
Alina Peter, eigentlich eine Sprinterin, wurden im Speerwurf eingesetzt. Alinas vorherige Bestweite von 20,52 m erreichte sie bei den Mittelfränkischen im Frühsommer. Diesmal klappte einfach alles und Alina konnte den Speer auf 24,52m „katapultieren“. Alina belegte mit dieser schönen Leistung sogar den vierten Platz und fuhr ebenfalls wichtige Punkte für den Kreis Erlangen ein.
Unsere beiden Sprinterinnen Emily Pröhl und Elisa Schmeling liefen an diesem Tag die 100 m. Bestleistungen im Sprint konnten wir an diesem Tag nicht erwarten, da beide Mädels in den letzten Wochen viele Tempoläufe absolvieren mussten. Elisa lief 13,40 sec. und Emily 13,41 sec. Dies bedeuteten Platz 2 und 3 und auch hier wieder wichtige Punkte für Erlangen.
Emily und Elisa wurden aufgrund ihrer Sprintleistungen unter der 13s-Marke aus diesem Jahr in den Landeskader Bayern berufen.
Am Ende belegte der Kreis Erlangen den hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung!
               Svenja Gödde


Erlebnis Deutsche Meisterschaften der Leichtathleten
 
Auch etliche Erlanger waren in die Hauptstadt gereist, um die Deutschen Meisterschaften zu erleben, auf aktiver Seite, aber auch nur um diese einmalige Stimmung einzufangen und neben den Erlanger Leichtathleten auch die Spitzen-Athleten Deutschlands live in Aktion zu sehen.
 
Für diesen Höhepunkt qualifizierte sich Katharina Winkler über die 100m-Hürden und die 4x100m-Staffel der Männer, die es natürlich auch alle zum Mekka der Leichtathleten hinzog!
 
Am Samstag Spätnachmittag dann für Katha der Start mit den besten Deutschlands.
Die direkte Vorbereitung zum Wettkampf verlief sehr vielversprechend, sodass Hoffnungen auf eine gute Leistung berechtigt waren. In diesem Jahr war ein Platz unter die ersten 20 schon als ein Erfolg zu sehen, da die gesamte Wintersaison für Katharina Winkler gestrichen war. Gleich im ersten Vorlauf ging es für sie zur Sache:
 
Bahn 7 neben guten Konkurrentinnen, die sie aus vergangenen Rennen bestens kennt.
Der Start war gut, der Sprint zur ersten Hürde etwas verhalten wirkend, was auf das fehlende Aufbautraining im Winter zurückzuführen ist. Aber ab der dritten Hürde brannte die Erlangerin ein wahres Feuerwerk ab, sie kämpfte sich an 4 Sprinterinnen vorbei, vom 7. auf den dritten Platz in ihrem Lauf! Das war stark. Mit der Zeit von 13,81 s stellte sie ihre Meldezeit von diesem Jahr ein und wurde in dem illustren Feld der Hürden-Sprinterinnen 14.; wenn man bedenkt, dass im Frühjahr noch gar nicht klar war, ob die Qualifikation zu den Deutschen 2019 möglich ist, ist dies eine sehr beeindruckende Leistung.
 
Die Männerstaffel ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen besetzt. So konnte der Ausfall von Thomas Knauer wegen einer Bauchmuskelzerrung gut kompensiert werden, da sich Alexander Weiß im Laufe der Saison immer mehr verbesserte, bis er vom Backup-Sprinter für etwaige Ausfälle zur echten Alternative für die erste Staffel wurde.
Noch einer bereitete sich auf den großen Einsatz in Berlin neben der Stamm-Besetzung für die Sprint-Staffel nach einem Wettkampfunfall vor: Sven Böller, Erlanger Nachwuchstalent, der auch schon in der Jugend 10,88s gesprintet war und sich als Bayerischer Meister der U23 mit der Staffel bestens empfehlen konnte.
Leider zwickte es in der Vorwoche etwas im Oberschenkel und Sicherheitsbedenken gaben den Ausschlag zur Position des Fünften Mannes. Sven lief sich in Berlin mit warm, wechselte auch zur Probe vor dem Rennen, falls er doch zum Einsatz kommen sollte, denn er war im Falle einer Verletzung eines Teammitglieds für seine Mannschaft bereit einzuspringen! Das ist aller Ehren wert.
 
Die Erlanger Staffel zeigte sich sehr motiviert und konzentriert. Startläufer Moritz Persitzky gab im ersten Vorlauf keinen Zentimeter her auf die Konkurrenz im Blick die Forchheimer und die Staffel des LAC Quelle Fürth!
Der Wechsel zu Hendrik Gühlen klappte gut und Hendrik übergab den Stab sicher an Christopher Löffelmann, der mit 10,85 s im Einzelrennen bei den Bayerischen schnellster Erlanger ist in diesem Jahr.
Alexander Weiß rechtfertigte seinen Einsatz mit einem Soliden Sprint und gutem Wechsel.
 
Wie auch Katharina Winkler zeigte die offizielle Uhr auf die Hundertstel Sekunde die Zeit an, die die LG Erlangen zur Qualifikation erreicht hatte: 41,98 Sekunden.
 
Erfreulich, dass wir die Forchheimer Staffel mit 42,13 s und die Formation der Fürther (42,55 s) in Schach halten konnten. So präsentieren wir uns als das Franken-Team! Nach der Urlaubszeit kommen noch ein paar kleinere Wettkämpfe, deshalb sollte man sich einigermaßen fit halten (!). Auf alle Fälle wird Mitte September mit dem Wintertraining begonnen, da die Deutschen im nächsten Jahr schon Anfang Juni stattfinden. Im Juli starten die Olympischen Spiele in Tokio, da müssen sich die Besten dann schon qualifizieren!

Die „Deutschen sind rum“ und die lange Saison erscheint plötzlich so kurz!
Für die LG Erlangen brachte die Saison schöne Platzierungen und einige Bayerische Meistertitel, die beflügeln, sich auf 2020 top vorzubereiten!
      Katharina Winkler kurz vor dem Lauf

     Bahn 7: Katharina Winkler

vlnr: Alexander Weiß, Moritz Persitzky, Christopher Löffelmann, Hendrik Gühlen


Werfer-5-Kampf in Hausham, Oberbayern: Gabriel Beer holt Silber

Als Abschluss und Höhepunkt der Hauptsaison der Leichtathleten stehen natürlich die Deutschen Meisterschaften in Berlin ganz oben auf der Liste! Aber auch der Werfer-5-Kampf in Hausham, Oberbayern, ist für die Werfer unter den Technikern eine Herausforderung!
Dieser stellte sich Gabriel Beer, obwohl er zwei Disziplinen noch nie trainiert hatte:
Schleuderball war gleich die erste Disziplin. Die Arbeit mit dem 1,5kg schweren Gerät ähnelt zwar dem Diskuswurf, aber hat durch die etwa 40 cm lange Schlaufe eine eigene Charakteristik. Der Ball muss sanfter beschleunigt werden, daher machen die Spezialisten hier 2 oder gar drei Drehungen, während der Diskus in eineinhalb Umdrehungen beschleunigt wird. Der Ball flog bei Gabriel, mit einer Drehung werfend, 52,10m weit, was einen ganz guten Wert bedeutete.
Die folgende Disziplin war Diskuswurf, Gabriel bestens bekannt, er ließ die Scheibe 39,47m fliegen. Kugelstoßen ist auch keine exoische Disziplin und auch der darauf stattgefundene Speerwurf stellte für den Erlanger Werfer keine besondere Herausforderung dar. Jedoch die Reihenfolge und die kurze Abfolge waren für die Werfer ungewohnt und manch einer hatte echte Schwächen bei der Konzentration. Dies gelang Gabriel Beer bei den Männern aber besonders gut, mit Standardleistungen absolvierte er diese leichtathletischen Disziplinen sehr routiniert, bevor zum abschließenden Steinstoßen mit dem 15 kg schweren Eisenquader gerufen wurde. Mittlerweile regnete es sehr heftig und es wurden die verschiedensten Schuhkombinationen ausprobiert, um den Anlauf zu meistern, der dem Speerwurf entlehnt ist.
Die erzielte Weite war hier im letzten Versuch 6,94m, der beste Athlet aus München erzielte 8,60m.

Es hat riesig Spaß gemacht, im Training werden nun auch Elemente aus dem Werfen mit dem Schleuderball eingebaut, was den Horizont bei den Würfen erweitern wird.
Insgesamt wurde Gabriel Beer in der bereits 80sten Auflage dieses Mehrkampfs Zweiter, was ihm einen schönen Pokal, seinen ersten, einbrachte.


BLV U23/U16 in Regensburg: LGE-Auftritt überzeugend!

 
Wir kündigten ja die Mädels der U16, die Erlangen bei den U16-Meisterschaften von Bayern in Regensburg vertraten, an und hofften natürlich da schon auf gute Ergebnisse.
 
Ein Titel sprang in diesem Jahr noch keiner raus, aber die Mädels präsentierten sich vor allem mit der 4x100m-Staffel sehr gut:
Als 13. Von 19 Mannschaften gemeldet, starteten sie im dritten Vorlauf sehr solide mit guten Wechseln und kamen als Zweite ihres Laufes hinter LAC Quelle Fürth ins Ziel. Die Zeit überraschte schon die nicht ganz so Eingeweihten, denn über 1,3s schneller als die Meldezeit, nämlich 51,02 Sekunden zeigte die offizielle Uhr an und damit waren die Mädels schon mal im 6 Mannschaften umfassenden Endlauf!
Der wurde eine gute Stunde später gestartet und zeigte wieder ein neues, ungewohntes Bild: Startläuferin Hannah Frank war die äußerste Bahn zugewiesen und hatte die Kurvenvorgabe gegenüber den anderen Staffeln. Und wundersamer Weise büßte sie auf ihrer Strecke von der Vorgabe fast nichts ein und übergab den Staffelstab sicher Emily Pröhl, die sich mit energischem Spurt im vorderen Feld mit den schnellsten Sprinterinnen der anderen Staffeln einen heißen Kampf lieferte! Leider klappte der zweite Wechsel nicht so gut, Alina Peter musste kurz verlangsamen, um dann mit schönem Kurvenlauf den Anschluss in etwa zu halten. Die abermalige Beschleunigung kostet aber Kraft und so wurde auch der dritte Wechsel auf Elisa Schmeling zum Nervenkitzel. Hier war dann auch ein nicht optimaler Wechsel schuld an einem noch besseren Abschneiden, aber die Mädels behaupteten den Fünften Platz, Elisa „schaltete den Turbo ein“ und brachte sich nah an die vorderen Plätze. Puh, aber das war eine gelungene und beeindruckende Vorstellung der jungen Garde, die hier bewiesen haben, dass es stimmt im Team der Erlanger Leichtathleten!
 
Elisa Schmeling und Emily Pröhl starteten auch im Einzelrennen über 100m der 14-Jahrigen. Beide erreichten den Zwischenlauf mit für den erheblichen Gegenwind guten Zeiten. Hier qualifizierte sich Elisa mit 13,05s sogar für den Endlauf, bei dem dann etwas die Kraft auf den letzten Metern fehlte. Elisa und Emily sind in dieser Saison schon mit 12,93 und 12,89 Sekunden unter die 13-Sekunden-Marke gekommen, was eine sehr gute Zeit für die Altersstufe ist!
 
Emily Pröhl überraschte im anschließenden Hochsprung-Wettbewerb selbst ihre engagierte Trainerin Anne Nanz, deren Freudeschreie bis weit über die Donau reichten und als Echo wieder ins Stadion zurückschallten: Angereist als 17. von 19 Springerinnen mit der Meldehöhe 1,51 Metern konnte sie sogar ein kurzer Regenschauer nicht aufhalten, sich bis auf die übersprungenen 1,57m zu steigern!
Das war der vierte Rang und löste sogar Begeisterung beim Landestrainer aus.

 
Weiter so Mädels! Nach den Sommerferien warten noch schöne Aufgaben auf Euch!
vrnl.: Hannah, Emily, Alina, Elisa


BLV U23/U16 in Regensburg; LGE-Auftritt überzeugend: die Staffel macht`s wieder!

Wie die Mädels bei den U16-Athleten, so traten auch die Männer mit ihrer Staffel sehr überzeugend auf!

In dieser Saison ist die 4x100m-Staffel der Männer in Bayern offensichtlich nicht zu schlagen.
Die Staffelformation musste in einer Position umgebaut werden, da Thomas Knauer mit seinen 23 Lenzen nicht mehr für die U23 antreten kann.
In Sven Böller haben wir aber einen starken Ersatz, der wegen Trainingsrückstands an Position vier gesetzt wurde, und der „berufsmäßige“ Schlussläufer Christopher Löffelmann übernahm die Kurve zwei als dritter Läufer.
Startläufer Moritz Persitzky, schon vorher im Einzelrennen persönliche Bestleistung über 100m in 11,23s gesprintet, zeigte sich auch im Staffelrennen in blendender Verfassung und übergab den Stab als Erster seinem Kollegen und Gegengeraden-Sprinter Hendrik Gühlen.
Hendrik trat mit leicht lädiertem Oberschenkel an und stellte sich in den Dienst der Mannschaft, erledigte dabei die Aufgabe sehr ordentlich und ließ sich die Verletzung nicht anmerken.
Mit Bravour vergrößerte Christopher den Vorsprung noch in der Kurve und schickte Sven Böller auf die Gerade, um den Titel abzuholen!
 
Schon der zweite Titel nach dem Sieg bei den Männern vor einer Woche!
Welche Zeit bei den erreichten 42,29s möglich gewesen wäre ist zu vermuten, betrachtet man die leichte Verletzung von Hendrik Gühlen und einen suboptimalen Wechsel 2, der deutlich Zeit kostete.Aber egal, hier zählt der Titel und nach dem Männer-Gold letzte Woche in Augsburg kann man feststellen, dass die 4x100m-Staffel aus Erlangen noch nie so erfolgreich war und mit geschwellter Brust nach Berlin zu den Deutschen Meisterschaften fahren wird!
Christopher Löffelmann ist der Frontmann in dieser ausgeglichenen Mannschaft: so sprintete er im Einzelrennen auf den Bronzerang in 10,97s, wobei auch hier der Wind bessere Zeiten unterband.
Der Start und die ersten Meter müssen noch verfeinert werden, dann lässt sich die Prognose auf Spitzenzeiten untermauern.
Freude kam auch auf, als Gabriel Beer im Diskusring agierte und mit 39,80 Metern den vierten Rang belegte. Allerdings musste der Wermutstropfen geschluckt werden, dass hier lediglich 15cm zur Bronzemedaille fehlten! Echt schade, denn er hat schon deutlich weiter geworfen, aber das ist Sport!
Auch als Vierte landete Michaela Blanck bei 5,34 Metern in der Sandgrube beim Wettbewerb der Frauen U23.
Es war gleich der erste Versuch und mit etwas mehr Glück auch hier hätte die Bronzemedaille raus“springen“ können, denn ein weiter Versuch musste leider ungültig gegeben werden!



Mädels der U16 fiebern der Bayerischen entgegen!
 
Wenn die Akteure der U23 in Regensburg antreten, um Titelehren zu erlangen, treffen sich auch die U16-Athleten und Athletinnen. Mit dabei auch 4 Mädels der LG Erlangen mit guten Aussichten auf vordere Plätze!
Elisa Schmeling, W14, macht sich berechtigte Hoffnungen auf einen der begehrten vorderen Plätze im 100m-Sprint! Sie ist immerhin schon 12,93s gesprintet und hat sich jetzt mit neuen Spikes eingedeckt, die mithelfen werden, die entscheidenden Hundertstel zu gewinnen! Auch hier eine heiße Kandidatin auf vordere Plätze im Endlauf ist Emily Pröhl, die eigens für die Meisterschaften einen schon lange geplanten Familien-Triathlon „sausen“ lässt. Wenn man sich die Erfolgsaussichten ansieht, ist das sehr erfreulich für unsere Leichtathletik!
 
Emily hat schon 12,89s auf der Uhr zu verzeichnen und seitdem fleißig trainiert!
 
Alina Peter hat sich auch erfolgreich für den 100m-Dash qualifiziert! Sie startet in der W15 und bildet mit Elisa und Emily sowie Hannah Frank eine 4x100m-Staffel, die einen Platz in der vorderen Hälfte belegen kann.
 
Diese Wochen noch ein paar Wechsel proben, dann wird das was!
 
Gebt Gas Power-Mädels!


Katharina Winkler in Berlin dabei!

In Regensburg steigt vor den großen Meisterschaften immer die Sparkassen-Gala, bei der sich Deutschlands beste Athleten messen.

In diesem Jahr waren auch wieder gute Athletinnen am Start und Katharina Winkler stellte sich ebenfalls der Konkurrenz.

Schon eine Woche vorher ließ sie bei den Süddeutschen in St. Wendel aufhorchen und verfehlte mit 14,02s über die 100m-Hürden-Strecke die Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften nur um 2 Hundertstel Sekunden. Die Bronzemedaille war der Lohn für die konsequente Arbeit im Vorfeld der Meisterschaften und nach der aufwändigen OP des linken Knies.


Am letzten Sonntag fielen die 14 Sekunden für die Quali schon im Vorlauf mit 13,92s.
 
Obwohl der Start im Endlauf sehr verhalten war und auch die ersten drei Hürden noch vorsichtig angegangen wurden, steigerte sich Katharina in der zweiten Hälfte des Rennens zu einem furiosen Sprint und holte im illustren Feld der Hürden-Spezialistinnen mächtig auf, um mit 13,81s abermals eine Steigerung der diesjährigen Bestleistung zu erzielen!

Wow, da sollte noch etwas gehen demnächst!
Wir trainieren konsequent weiter! Für eine Steigerung ihrer Performance sucht die Athletin in Erlangen eine Wohnung zur Bildung einer Sportler-Wohngemeinschaft auf Empfehlung der Trainerschaft der LG Erlangen; falls jemand etwas Geeignetes weiß…!
 
Hendrik Gühlen verbessert sich ebenfalls von Lauf zu Lauf: so steigerte er seine Bestleistung über 200m um knapp 4/10 Sekunden auf die sehr gute Zeit von 21,89s. Das sollte in Bayern zu einer vorderen Platzierung führen!

Die 14-jährige Schülerin Elisa Schmeling steigert sich auch je näher die Bayerischen für sie rücken: Über 100m zeigte die Uhr 12,93s an nachdem sie als Siegerin des Rennens der Klasse U16 über die Ziellinie flog. Letztes Jahr startete sie schon bei den 14-Jährigen und wurde Neunte. Man darf gespannt sein, wie sie sich diese Saison in zwei Wochen in ihrer Altersklasse präsentiert!
Wir berichten von den folgenden Ereignissen!
im Bild rechts: Katharina Winkler


Schöne Leistungen bei den Süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U23

Die Bayerischen Meisterschaften kommen noch! Dafür starteten schon ein Paar Akteure der LG Erlangen bei den Süddeutschen Meisterschaften der U23 in Koblenz.

Gabriel Beer hatte sich im letzten Moment für diese Meisterschaften qualifiziert und das mit seinem Lieblingsgerät, dem 2kg-Diskus!
Beim Einwerfen zum Wettkampf kam Freude auf: so landeten alle seine Probewürfe weit jenseits der 40m-Linie!
Auch im Wettkampf klappte es ganz ordentlich, so war sein weitester Wurf bei 40,36 Metern, die auch Bestleistung bedeuteten; jedoch beeindruckender war seine Konstanz.
So war der kürzeste bei 39,95, den er noch einmal wiederholte, der nächste nur einen Zentimeter weiter und dann kam noch der letzte Wurf auf 40,19 Meter. Dies brachte ihm den Vierten Platz ein und ein Lob eines Kampfrichters, der meinte, so ein Zielwerfen hat er in seiner 50-jährigen Laufbahn als Kampfrichter noch nicht erlebt!

Die Sprinter zeigten sich ebenfalls in guter Verfassung:
Moritz Persitzky musste im dritten Vorlauf ran und legte mit 11,29 s eine gute Zeit für Vereinskamerad Hendrik Gühlen vor. Der hielt sich mit 11,17s schadlos!
 
Schade, dass sich im Vorfeld Sven Böller die Bänder am rechten Fuß überdehnte, denn nicht nur wegen der möglichen Einzelleistung, sondern wegen der Staffel, die ja schon in den Vorjahren erfolgreich gewesen war! Mit einer relativ verhaltenen Laufart hätte man hier einen sehr guten Platz „abräumen“ können…

Am letzten Juni-Wochenende kommen schon die Süddeutschen Meisterschaften der Männer und Frauen. Hier steigt Katharina Winkler, Erlangen Vorzeige-Hürdlerin, ins Wettkampfgeschehen ein. Man wird gespannt sein, was nach der Knie-OP im Herbst 2018 wieder möglich ist. Wir lassen uns überraschen.

Auch die am Dienstag erfolgreiche 4x100m-Staffel ist am Start und die Sprinter üben sich über die 100m und die längere Sprintstrecke!


Leichtathleten des TB im Trikot der LG Erlangen schon aktiv und erfolgreich

Castiglione della Pescaia an der Westküste Italiens im Süden der Toscana ist seit Jahren der Zufluchtsort unserer Athleten in der meist noch recht trüben Zeit in unseren Breitengraden.
 
Das Training hat sich für die Teilnehmer am Trainingslager ausgezahlt; so haben unsere Sprinter schon ganz annehmbare Zeiten vorgelegt, obwohl hierzulande das Wetter bisher nicht leichtathletikgerecht war.
Bei jedem Wettkampf regnete es heftig und die Spitze erlebten wir beim Bayern-Cup in Ergoldsbach bei Landshut, das auch „Landunter“ als Name tragen konnte!
 
Die LG-Mannschaft bestand nur aus TB-Athleten und sie belegten in einem starken, 8 Mannschaften umfassenden Feld den dritten Platz. Hier bilden die einzelnen Vereine Mannschaften, das Event spiegelt etwas die Leistungsstärke der Vereine in Bayern wider.
Den 100m-Sprint erledigte Thomas Knauer in 11,29s, hier blies der Wind heftig und der Regen peitschte ins Gesicht, so erklärt das die noch nicht befriedigende Zeit.
 
Man muss sich beim BLV echt fragen, ob der frühe Termin am 4.Mai für solch einen schönen Wettbewerb nicht zu bald gesetzt ist, denn teilweise herrschten nur 5 Grad und dann noch die zermürbende Nässe.

Die Jungs schlugen sich beachtlich, so musste über die 110m Hürden Moritz Persitzky ran, der in Jugendjahren schon dritter in Bayern war, er aber seit der B-Jugend keine Hürden mehr gesprintet war. Das zweiwöchige Training über die hohen Männer-Hürden trug Früchte, so konnte er bei 3,3m Gegenwind den dritten Platz erkämpfen, den er auch im Hochsprung mit 1,84 m erkämpfte!
Christopher Löffelmann gewann die 400m-Runde und setzte damit den Grundstein für den tollen Bronzerang der Mannschaft!
Karl Spitz meisterte die 800m-Mittelstrecke und das 5000m-Rennen als 4. bzw. 5. In guten Zeiten trotz seiner intensiven Ausbildung bei der Polizei.
Hendrik Gühlen wurde kurzerhand für den Weitsprung nominiert und hatte, wie seine Konkurrenten auch, mit starken Gegenwindböen zu kämpfen.
 
Leider erreichte er nur 5,88 Meter und den 7. Platz, aber wir waren froh, dass sich niemand verletzte!

Die 4x100m-Staffel klappte nicht so recht, aber trotzdem waren die Jungs schnell unterwegs und wurde hier Zweite.

Die Wurfdisziplinen bestritt Gabriel Beer und die waren mit ihm auch gut besetzt, so erzielte er im Diskuswurf mit 38,34 m den 4. Platz, beim Kugelstoßen wurde es der fünfte Rang, aber beim Speerwurf gelang ihm im letzten Versuch ein guter Wurf, der den Vizerang bedeutete.
Somit konnte sich die Mannschaft die Bronzemedaille umhängen und landete noch vor dem LAC Quelle Fürth.
Die Leistungen sind höher einzustufen, da der Wettkampf bei eigentlich unmöglichen Bedingungen ausgetragen wurde und zudem nur 6 Tage nach unserem anstrengenden Trainingslager stattfand.


Unser Trainingslager in Italien 2019

Bericht folgt in Kürze. Ein paar Bilder sind aber schon da ...




Verstärkungen unseres Teams der LG Erlangen

Das beginnende Semester an den Universitäten hat auch bei der LG Erlangen einige hochkarätigen Athleten ins Team gespült!

Nicht unbekannt, aber in der Trainingsgruppe neu und herzlich aufgenommen ist Michaela Blanck, sie ist erst 19 Jahre alt und hat beim LAC Quelle Fürth in den letzten Jahren nur Sprint trainiert.
Sie kommt zu uns mit dem Wunsch wieder Mehrkampf zu machen und dafür eben allen nötigen Disziplinen in unserer Trainingsgruppe zu trainieren.
 
Mit Katharina Winkler haben wir ja schon eine Hürdensprinterin von Rang, die auch den Nordbayerischen Titel im 7-Kampf abräumte, und somit werden die beiden mit den Jugendlichen Sprinterinnen und Mehrkämpferinnen ein Team bilden, das auch imstande ist, eine Staffel zu generieren, die schon mal in Bayern ein Wörtchen mitreden würde!

Ebenfalls aus Fürth kommt Christopher Löffelmann, Sprinter mit der Vorliebe für den etwas längeren Sprint über 200 und 400 Meter.
 
Hendrik Gühlen studiert im ersten Semester und hat den Weg aus Kitzingen zu uns gefunden. Seine Leidenschaft ist der Kurzsprint mit einer Zeit nur wenig über 11 Sekunden. Alexander Weiss stößt aus Baden-Württemberg zu uns. 2014 hat er seinen letzten Wettkampf gemacht, aber jetzt hat es ihn wieder gepackt und er möchte sich auch einen Stammplatz in der schnellen Staffel der Erlanger erkämpfen!
 
Die Leistungsgruppe trainiert sowohl am Sportgelände des TB1888 Erlangen als auch auf der Bahn des TV48 Erlangen.


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