Aktuelles - LG Erlangen

Leichtathletik Gemeinschaft Erlangen
Direkt zum Seiteninhalt
Gold, Silber Bronze im Paket von den Bayerischen Meisterschaften!

Erding präsentierte sich sehr professionell, um die Bayerischen Meisterschaften der Aktiven und Jugend abzuhalten, die nach wie vor unter dem Eindruck von Corona standen.
Die erste Goldmedaille ersprintete sich Christopher Löffelmann über die 400m-Distanz in neuer Bestzeit von 47,91 Sekunden.
Auch den Favoriten aus München ließ er keine Chance und präsentierte sich gut gerüstet für die 400m-Hürden am nächsten Tag.
Nach der Stadionrunde stand die 4x100m-Staffel an, bei der die Erlanger als Mitfavoriten antraten. Startläufer Sven Böller, der lange an einer Verletzung laborierte und zudem noch etliche Prüfungen im Studium zu bewältigen hatte, bot den Konkurrenten Paroli und konnte den Stab mit als erster an Hendrik Gühlen übergeben, der auf der Gegengerade auch mit München, Germering und Forchheim super mithalten konnte.
Der Wechsel auf Thomas Knauer in der zweiten Kurve gestaltete sich als etwas verbesserungswürdig, aber auch Thomas absolvierte einen guten Kurvenlauf und übergab Chris Löffelmann das Holz im Pulk der Favoriten als Vierter, knapp hinter Forchheim.
Der Schlussläufer probte ja schon im Langsprint seine Sprintstärke und war auf der Zielgerade der schnellste Sprinter. Allerdings konnte er die Germeringer nicht mehr ganz einholen. 7 Hundertstel trennten die Erlanger vom Goldrang.
Chris Löffelmann machte seine Medaillensammlung perfekt: Nach Gold und Silber errang er in seinem ersten 400m-Hürden-Rennen seit 5 Jahren Bronze in deiner ansprechenden Zeit von 53,48 s.

Hendrik Gühlen blies im 200m-Finale zum Angriff und wurde mit 22,06 s guter Fünfter in einem starken Feld.
Das zweite Gold holte Lukas Amadori im 800m-Lauf, den er in einem taktischen Rennen mit 2:03,89 min errang. 1,57,10 min war er eine Woche vorher gelaufen und qualifizierte sich damit für die Deutsche Jugend-Meisterschaft genau wie Conrad Voigt, der hier bei der Bayerischen in der Klasse U20 Silber über 1500m in 4:05,44 gewann!
Lukas Amadori holte über 1500 noch nach seinem Goldrang Bronze und fährt nun erwartungsvoll am kommenden Wochenende nach Rostock!
Auch zur Deutschen Jugendmeisterschaft in den Norden darf Elisa Schmeling im Dreisprung der U18-Mädels. Sie war die geforderten 11,50 Meter schon früh in der Saison gesprungen und wurde in Erding mit 11,57 Metern Dritte.






Staffel als Silbermedaillen-Gewinner

Chris Löffelmann als Sieger über 400m

Elisa Schmeling holte Bronze im Dreisprung


Die Leistungen entwickeln sich!

Nachdem die Bedingungen für die Leichtathletik-Wettkämpfe nun gelockert wurden und auch wieder alle Athletinnen und Athleten an Wettkämpfen teilnehmen dürfen, verliert die Pandemie ihre Schrecken und die Athleten blühen auf!

Einige sehr gute Leistungen konnten von den Athleten der LG Erlangen schon erreicht werden, so neben unserer Frontfrau Katharina Winkler auch Christopher Löffelmann, der im Corona-Jahr 2020m keinen Wettkampf absolvierte.
Beim Münchner Restart-Meeting begleitete den Hürdenlauf der Frauen ein Wolkenbruch und somit war für Katharina kein gutes Ergebnis erreichbar.
Im Weitsprung absolvierte sie drei Versuche und landete bei 5,57 Metern und im 100m-Sprint ohne Hürden stellte sie eine neue persönliche Bestzeit auf: 12,33 Sekunden.
 
Christopher Löffelmann hatte hier Gelegenheit, sich wieder in der Bayerischen Spitze zu etablieren und nutzte dies auch ausgiebig mit Mammut-Programm:
Über 100m legte er 10,95s auf die Bahn, für die 200m-Distanz benötigte er lediglich 21,90s, kurz danach noch die 400 Meter-Runde in 49,15 Sekunden.
Zudem erreichte er als Schlussläufer in der 4x100m-Staffel das Ziel als Erster in 42,21 Sekunden.

Hendrik Gühlen, neben Alex Weiß und Thomas Knauer ebenfalls in der Staffel sprintend, lief über 200m mit 22,00s fast an seine eigene Bestzeit heran und platzierte sich weit vorn unter den Bayerischen Sprintern
 
Schon bei der Sparkassen-Gala in Regensburg eine Woche später sprintete Christopher 10,92 Sekunden und verbesserte seine Bestzeit über 400m auf 48,09s! Hier half ein beherzter Sprint über die ersten 200 Meter, um dann diese Zeit einzufahren.
 
Emily Pröhl, Jahrgang 2005, steigerte sich im 100m-Sprint der U18 auf 12,85 Sekunden und lief als Startläuferin in der 4x100m-Staffel der Frauen mit Katharina Winkler, Elisa Schmeling und Michaela Blanck eine tolle Zeit in 47,90s, die die Deutsche Quali bedeutet hätten.
 
Elisa Schmeling kam hier bei ihrer neuen Lieblings-Disziplin dem Dreisprung mit 11,28 Metern nicht ganz an ihre eine Woche vorher aufgestellte Bestleistung heran, die die Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften bedeuteten. Im 200m-Lauf waren die 26,09s solide, man hofft hier noch auf die Explosion nach dem Wintertraining im Stützpunkt der Kaderathleten in Fürth.
 
Bei der Gala in Regensburg glänzte nun auch Hürdensprinterin Katharina Winkler wieder: 13,72s ohne ernsthafte Konkurrenz lassen auf weitere Steigerungen hoffen, vor allem nachdem sie schon eine Woche zuvor nur 2 Hundertstel langsamer war.

Katharinas Hürdenlauf

Wettkampf-Gruppe auf der Tribüne im Münchner
Dante-Stadion



Erster Wettkampf nach Corona!

Auch wenn Corona noch nicht überwunden ist, so beginnt doch wieder verspätet die Wettkampfsaison bei den Leichtathleten, wenn auch nur für die Kaderathleten, bevor es am 13.Juni auch für alle wieder „ernst“ wird.
Die beiden Frontfrauen, Katharina Winkler bei den Aktiven und Elisa Schmeling in der Altersklasse U18 zeigten sich auch schon wieder prächtig in Form:
Elisa Schmeling, bisher vornehmlich als Sprinterin und Mehrkämpferin in der Schülerklasse aufgetreten, zeigte sich gleich beim ersten Wettkampf in den Sprungdisziplinen deutlich verbessert und erzielte zwei neue persönliche Bestleistungen.
5,42 Meter im Weitsprung zeigen den Weg Richtung Bayern-Spitze.
Die 11,54m beim Dreisprung in ihrem ersten Wettbewerb in dieser Disziplin rechtfertigen mehr als nur die Kaderzugehörigkeit, sondern sogar die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften! „Mehr geht nicht!“ meinte Trainerin Anne Nanz und man kann sich den Sprung im Video ansehen und meint, Elisa springt schon seit Jahren „Drei“.
Eine gute, vielseitig ausgelegte Ausbildung führt neben Talent dann zu solchen Leistungen, die die Herzen höher schlagen lassen!

Katharina Winkler war über den Winter wie viele Kolleginnen und Kollegen auf Sport im Wald, auf Wegen, Parkplätzen und Gewerbehallen angewiesen, was fürs Hürdenlaufen nicht unbedingt förderlich ist!
So waren die in Weinheim erreichten 14,15 Sekunden über die 100m-Hürdenstrecke der beste Saisoneinstieg seit Jahren, jedoch reichte es leider noch nicht zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Aktiven.
Am Tag darauf sollte dieses Vorhaben gelingen, jedoch spielte da der Wettergott nicht mit.
Über die 100m-Flachstrecke verbesserte sich Katharina auf 12,35 s, was auch als gute Zubringerleistung für den Hürdensprint zu werten ist!
In kurzem Abstand absolvierte sie auch noch die 200m-Distanz, wobei die erreichten 25,76 s mehr als nur einen soliden Trainingslauf darstellen.
Am kommenden Wochenende starten beide bei einem Meeting in Bremen, auch hier sind nur Kaderathleten zugelassen.
Beide wollen ihre Bestleistungen in den Sprintstrecken verbessern und bei gutem Wetter sollte dies klappen!

Hendrik Gühlen ist in seiner Paradestrecke 200m gut aufgestellt: im ersten Wettbewerb seit Sommer 2020 sprintete er gleich mit 21,96 s unter die 22s-Schallmauer und verbesserte seine eigene Bestleitung auch um fast 3 Zehntel-Sekunden.
Da sollte noch einiges gehen in der noch jungen Saison, vor allem wenn die Meisterschaften anstehen, die außen den Deutschen Meisterschaften alle in den Hochsommer verlegt worden sind.
Elisa beim Dreisprung

Katharina und Elisa im Münchner Dante-Stadion


European Championships Munich 2022



PDF (zum anklicken)
PDF (zum anklicken)
PDF (zum anklicken)


Kader Testwettkämpfe Süd – Elisa Schmeling mit dabei
Ohne Zuschauer und unter strengsten Hygienevorschriften fanden am vergangenen Wochenende Testwettkämpfe in der Werner-von-Linde-Halle in München statt. Teilnahmeberechtigt waren ausschließlich Bundes-, Landes- und Stützpunktkaderathletinnen –athleten.
 
Derzeit einzige Kaderathletin der LG Erlangen ist Elisa Schmeling.
 
Zwei Läufe über 60 m standen für die U-18 Athletin an. Im ersten Lauf konnte Elisa mit einer Zeit von 8,18 sec. nicht ganz zufrieden sein. 1 Stunde später traten die Athletinne erneut an, hier konnte sich Elisa steigern und lief mit 8,14 sec. eine persönliche Bestleistung.
 Zufrieden war Elisa damit allerdings nicht, denn Zeiten unter 8,0 sec. waren hier angedacht. Im abschließenden 200 m Lauf konnte Elisa wirklich überzeugen. Die 16-jährige Erlangerin lief 26,13 sec und sortiert sich damit auf Rang 12 in Deutschland ein.


Elisa Schmeling im Bayern-Kader!

Derzeit findet Training wieder nach Trainingsplan statt, da die Beschränkungen durch hohe Infektionszahlen mit dem Corona-Virus ein geleitetes Training gar auf einem Sportplatz nicht zulassen.
 
Wer weiterkommen will muss aber auch während der Zeit der Kontaktbeschränkungen hart und zielgerichtet trainieren.
Elisa Schmeling ist ein Talent aus der Schmiede des TB 88 Erlangen, die in der nächsten Saison schon in der Klasse U18 startet. Als zusätzliche Motivation darf die Berufung in den Sprungkader gewertet werden.
Das Bild zeigt sie im Wald beim Tempotraining, was sie auch über die 200m-Sprintstrecke voranbringen soll. Hier arbeitet sie engagiert und hoch motiviert den vorgegebenen Trainingsplan ab, der von Trainerin Anne Nanz einmal wöchentlich ausgearbeitet und täglich überarbeitet wird.

Schön, dass mit Elisa wieder eine Athletin der LG Erlangen im Kader des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes gefördert wird, obwohl natürlich auch hier jetzt die Maßnahmen eher auf Sparflamme kochen!
 
Die volle Unterstützung erfährt sie aber in der eigenen Abteilung, zu den Tempoläufen kann sie sich mit Hürdensprinterin Katharina Winkler messen, auch wenn dabei die momentan geltenden Abstandsregeln strickt eingehalten werden. Eine große Herausforderung für eine 15-jährige Athletin, die jedoch die Chance erkannt hat, dass sie über das Jugendalter hinaus eine richtig Gute werden kann!



Saisonabschluss der LG-Leichtathleten mit den Bayerischen Meisterschaften
 
„Corona“, eines der meist verwendeten Wörter 2020, bestimmte diese Saison, die für die Leichtathleten jetzt mit den Bayerischen zu Ende ging.
Die Veranstalter der Meisterschaften in Erding hatten wochenlang alle Hände voll zu tun, dass wir Leichtathleten unsere Meisterschaften ausrichten konnten. Von hier aus unseren höchsten Respekt und besten Dank an die zahlreichen fleißigen Mitarbeiter und Helfer.
Die Wettkämpfe von U16 bis hoch zur Altersklasse der Erwachsenen gingen auch ohne größere Hindernisse über die Bühne, wobei sich alle auch an die entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften hielten.
Nun zum Sportlichen:
Einige unserer Athleten waren etwas „betriebsmüde“, denn schließlich hatten wir noch nie eine derart lange Saison und zu allem Überfluss war der erste Tag der Meisterschaften auch noch von Kälte und Regen bestimmt!
Erfolgreichster Athlet der Erlanger war Conrad Voigt in der U18 über die Mittelstrecken mit zwei Goldmedaillen, die sich souverän erlief!
Mit der Zeit von 4:14,55 min über die 1500m-Strecke war er trotz der widrigen Bedingungen richtig schnell unterwegs und fightete den Konkurrenten im Endspurt nieder!
Am Sonntag dann bei besserem Wetter ein ähnliches Bild, Conrad
ließ sich auf keine Scharmützel ein, und ließ auch hier den anderen Läufern nicht den Hauch einer Chance.

Auch Lukas Amadori , (U16) zeigte sich über die 800m in bester Verfassung:
Mit einer „Bomben“-Zeit von 2:01,95 wurde er nur knapp im Endspurt geschlagen Zweiter, verbesserte jedoch seine Bestleistung noch einmal und gehört damit gar zu den Besten 800m-Läufern Deutschlands in seiner Altersklasse!
Auch zwei schöne Medaillen heimste Katharina Winkler bei den Frauen ein, wobei der Bronzerang über die 100m-Flachstrecke eher zu den Überraschungen gehörte, denn selbst 7 Grad und leichter Regen konnten Katha nicht von einer sehr guten Leistung im 100m-Sprint abhalten: 12,42s und der dritte Platz! Schon mal ne Ansage für den am Sonntag stattfindenden 100m-Hürdensprint.
Hier sollte nochmal eine gute Zeit her, denn der Titel fast sicher einkalkuliert nachdem Ihre diesjährige Dauerkonkurrentin Isabel Mayer nicht am Start war. Katharina kam zwar im Endlauf schon an der zweiten Hürde etwas in Stolpern, letztendlich gewann sie aber mit knapp 6 Zehntel Vorsprung die Goldmedaille.
Es war eine Stunde später noch ein Einlagelauf über die Hürdendistanz angesetzt, auch hier nutzte Katharina Winkler die Gelegenheit, um noch einmal gut über alle Hürden zu sprinten.14,02s bedeuteten einen schönen Abschluss der „Corona“-geprägten Saison.
Bei den 15-jährigen Mädels verbesserte Elisa Schmeling ihre Bestzeit auf 12,88s und erreichte den A-Endlauf in dem sie 7. wurde.
Ihr wahren Qualitäten liegen im Moment jedoch auf der 200m-Strecke, hier startete Elisa bei der Altersklasse U18 und wurde im A-Endlauf mit 26,06s sechste, wobei sie nur um 1 zehntel Sekunde ihre Bestzeit verpasste, obwohl der Endlauf nur eine gute Stunde auf den Vorlauf folgte! Zudem muss man sagen, dass die Klasse U18 der Bayerischen Mädels extrem stark besetzt ist, alle im Endlauf sind auch in Deutschland weit vorn zu finden, und die Läuferinnen waren an diesem Wochenende schneller als die U20-Sprinterinnen und gar die Frauen!
Emily Pröhl reiste als eine der besten 300m-Läuferinnen der U16 an, allerdings zerrte sie sich im Oberschenkel beim Aufwärmen leicht und konnte so leider nicht bei der Medaillenvergabe eingreifen!
Hendrik Gühlen jedoch zeigte in der Altersklasse U23 und bei den Männern wieder sein ganzes Potential:
100m U23, 4. Platz in 11,02s
200m U23, Silber mit 22,32s
200m Mä, Bronze in 22,18; Einstellung Bestzeit!


Auch mit der Staffel erzielten die Junioren in der Besetzung Sven Böller, Hendrik Gühlen, Jan Engelhard und Pascal Debes (absoluter Neuling!) Bronze, wobei die Zeit natürlich verbesserungswürdig war…
Die Männer mit Alexander Weiß als Startläufer und Thomas Knauer statt Jan Engelhard wurden ebenfalls Dritte in der Zeit von 43,05s.
Gebeutelt von den widrigen Witterungsbedingungen waren vor allem die Techniker!
Gabriel Beer mit dem Diskus als sensibles Gerät haderte mit dem Regen, der Ring und Scheibe in glitschiges Terrain verwandelte. So muss vielleicht noch ein Werfertag gesucht werden, um eine neue Bestleistung zu verbuchen.


  Conrad Voigt, der Sieger des 1500m-Finales

Medaillensammler Katharina Winkler und Hendrik Gühlen





Erste Wettkämpfe noch während der Corona-Zeit
 
Wir Leichtathleten sind froh, dass wir uns wieder auf unserem geliebten Gelände bewegen und auf Wettkämpfe vorbereiten können!
Unter strengen hygienischen Auflagen, die wir auch strikt einhalten, um nicht unsere wiedergewonnene Freiheit in Gefahr zu bringen, können wir mehr oder weniger uneingeschränkt unserem Sport mit allen Technikübungen nachkommen.
So haben wir nun auch die ersten beiden Wettkämpfe in diesem Jahr hinter uns gebracht, die uns trotz der Vorgaben sehr viel Spaß gemacht haben.
Anhand der Leistungen lässt sich erkennen, wer auch während des harten Lockdowns ordentlich nach unserem Plan trainiert hat und wer nicht so richtig Spaß am einsamen Training im Wald oder im heimischen Wohnzimmer hatte.
Schon mal recht erfolgreich starteten die Sprinter und Springer in die Saison:
Hürdensprinterin Katharina Winkler ließ schon mal aufblitzen, was unter normalen Umständen möglich wäre, indem sie die alte, sonst übliche Qualifikation im 100m-Hürden-Sprint im ersten Rennen unterbot.
Nur was ist schon normal in diesen Zeiten: Jetzt muss eine Athletin oder ein Athlet einen Platz auf einer Qualifikations-Ranking-Liste erreicht haben, teilweise werden nur 10 Athleten bei den Deutschen Meisterschaften zugelassen!
Das ist für uns sehr schwierig, da die Wettkämpfe dünn gesät sind auf denen man sich qualifizieren kann! Zwei Wochen Zeit bleiben ihr noch dafür!
Im Flachsprint ohne die bei Katharina beliebten „Hindernisse“ lieferte sich unsere Athletin mit der Konkurrenz ein starkes Rennen und blieb mit 12,43 s lediglich 8 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung.

Im 200m-Sprint der U18-Mädels trommelte die 15-Jährige Elisa Schmeling eine Glanzleistung von 25,95 s auf die Bahn, wobei nur 25 Hundertstel zur Qualifikation für die U18 bei den Deutschen fehlen. Auch das sollte zu schaffen sein, hier ist noch etwas mehr Zeit!
Hendrik Gühlen konnte mit einem Blitzstart in die Saison stechen und erzielte gleich eine neue persönliche Bestleistung über die 100m-Strecke in 11.05 Sekunden.
Zweitschnellster war hier Alexander Weiß mit 11,13 s und gleich dahinter Thomas Knauer in 11,16 s.
Weitsprung der Männer: Simon Hammann feierte sein „Comeback“ mit einem ordentlichen Sprung über 6,41 m, während der weiteste Satz leider einen Hauch übertreten war.
Unter dem Motto „no risc no fun“ startete er im letzten Anlauf entgegen der Empfehlung der Trainerin Anne Nanz ein paar Zentimeterchen weiter vorn, um ein herausragendes Ergbnis vermelden zu können. Ein kleine Windböe vielleicht, oder ein Schritt ein Wenig zu lang, jedenfalls das Quentchen zuviel und statt alles in diesem Sprung leider nichts
In zwei Wochen (so ist es geplant) sollte hier wesentlich mehr gehen!
Im Diskuswurf der Männer startete Gabriel Beer so gut wie noch nie in die Saison; obwohl er vier von sechs Würfen außerhalb des Sektors setzte, landete einer bei 39,84 Metern und gibt Hoffnung auf Mehr in dieser noch jungen Saison.


Elisa Schmeling, LG Erlangen, in guter Form
 
Bei einem Wettkampf währen der Corona-Virus-Pandemie haben Athletinnen (U 16) von der LG Erlangen ihre Form getestet. Dabei standen hier die Sprint- und Sprungdisziplinen im Fokus.

Elisa Schmeling, Bayerische Meisterin des Vorjahres im Block Lauf, hat bei ihrem zweiten Wettkampf der Freiluftsaison eine hervorragende Leistung gezeigt. Die 15-Jährige (U16) startete am Sonntag beim Wettkampf in Aschaffenburg und setzte gleich über 100 m ein Ausrufungszeichen. 12,71 sec. bedeuten hier persönliche Bestleistung! Im anschließenden 200 m Lauf war Elisa nicht zu bremsen. Mit 25,95 sec lief Elisa einen fulminanten Lauf. Mit dieser Zeit verfehlte Elisa nur knapp die Quali für die Deutschen Meisterschaften der U 18. Am Ende des Tages stand noch für Elisa der Weitsprung an. Hier konnte sie ihre persönliche Bestleistung von 5,29 m noch einmal bestätigen und beendete den Wettkampf mit dieser Weite.

Auch Emily Pröhl und Kristina Lenfert beide U 16 nutzen die Chance, um in Aschaffenburg ihre Form zu präsentieren. Emily startete über 100 m und konnte mit einer Zeit von 13,03 sec zufrieden sein. Im Frühjahr dieses Jahres zog sie sich eine Knöchelverletzung zu, musste 6 Wochen pausieren und kehrt langsam wieder zu ihrer alten Form zurück. Emily ist an diesem Tag erstmalig auch die 300 m im Wettkampf gelaufen und konnte mit einer Zeit von 44,50 sec überzeugen. Diese Zeit bedeutet die Quali für die Bayerischen Meisterschaften der U 16!

Kristina Lenfert trainiert erst seit Herbst letzten Jahres in der Trainingsgruppe von Anne Nanz. Krissi startete an diesem Tag über 100 m und konnte hier gleich eine persönliche Bestleistung von 14,13 s aufstellen. Auch über 300 m konnte Krissi überzeugen, nämlich mit  einer persönlichen Bestleistung von 47,81 sec.

Die Mädels bereiten sich jetzt schon auf die nächsten Wettkämpfe vor. Diese werden das „Auf Geht’s Meeting“ am 19.07.2020 in Erding sein und die „Sparkassen-Gala“ am 25.07.2020 in Regensburg.




Auftritt der LG Erlangen bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften
 
Zwei Titel bei den Bayerischen Hallen-Meisterschaften in München brachten die Athleten der LG Erlangen mit nach Hause, aber diese beiden Super-Leistungen spiegeln nicht den ganzen Erfolg der Erlanger wider!

 
Die Jüngste der Athletinnen, Elisa Schmeling startete in der Klasse W15 im Weitsprung und zeigte mit neuer Bestleistung und jedem Sprung über 5 Meter eine neue Qualität. 5,29 m bedeuteten den 5. Rang in guter Konkurrenz. Trainerin Anne Nanz resümierte, dass mit etwas Glück beim Zusammenspiel aller wichtigen Faktoren noch eine weitere Steigerung folgen wird, dabei meinte sie den schnellen Anlauf mit dem kräftigen Absprung nahe dem Plastilin und der optimalen Landung mit weit ausgestreckten Beinen, wobei diese beim Eintauchen in den Sand auch wieder nachgeben müssen.

 
Alina Peter wird immer schneller! Neu in die Klasse U18 gekommen präsentiert sich die Trainingskameradin Elisas immer besser: 27,19 Sekunden über die Hallenrunde, 200 m, waren schon wieder um 3 Zehntel schneller als bei den Nordbayerischen trotz leichter Erkältung. Man darf auf die U18-Staffel im Sommer gespannt sein, die zum Großteil aus U16-Sprinterinnen mit Elisa, Emily Pröhl, Hannah Frank und Krissi Lenfert besteht!

Mit der Anlaufgeschwindigkeit beim Weitsprung hat Michaela Blanck als Sprinterin keine Probleme: beim Weitsprung hatte sie im Frauenfeld den schnellsten Anlauf und katapultierte sich mit 5,55 m auf den Bronzerang. Im 60m-Sprint scheint der Knoten geplatzt zu sein, denn sie steigerte ihre Bestleistung in diesem Wettkampf um 12 Hundertstel auf 7,90 s und wurde in einem starken Feld Sechste. Über 200 m belegte sie in den Zeitendläufen gar den 4. Rang und blieb mit 26,09 s nur knapp über der 26-Sekunden-Grenze.

 
Grund zur Freude hatte Weitsprung-Trainerin Anne Nanz auch beim Wettbewerb der Klasse U 20: Sara Warmuth holte die Silbermedaille, wobei gar nicht klar war, ob sie antreten könnte, denn kurz vor Beginn der Konkurrenz klemmte sie sich bei einer Sprungübung einen Nerv ein, der beim Stadionarzt wieder freigemacht wurde, die Schmerzen blieben jedoch annähernd bestehen.
Das hieß Zähne zusammenbeißen und freien Kopf bewahren; das gelang ihr sehr gut, dennoch war unter unbeeinträchtigten Bedingungen mehr drin. 5,49 Meter bedeuteten unter diesen Umständen allerdings eine prächtige Leistung!

 
Freude, Schmerz und tiefe Enttäuschung!
 Katharina Winkler musste noch die Qualifikation im 60m-Hürdenlauf für die Deutschen Meisterschaften abhaken und das war in dem guten Feld bei den Bayerischen gut möglich. Katharina erwischte einen passablen Start, lief die ersten beiden Hürden mit Respekt und sicher an, entwickelte dann einen immer schnelleren Sprint mit geschmeidigen Hürdenüberquerungen und hoher Frequenz zwischen den Hürden. Das Ziel überflog sie in sehr guten 8,60 Sekunden, was locker die „Quali“ und den Titel bedeutete!
Leider kam sie im Zielauslauf zu Fall und brach sich unglücklich das Schlüsselbein, womit die Wintersaison gelaufen war und damit die Teilnahme bei den Deutschen nicht möglich ist!
Mittlerweile ist sie operiert und sieht der Sommersaison erwartungsvoll entgegen!

Die Sprintstaffel der Männer ist schon ne Wucht:
Nach dem Gewinn im Sommer der Männer und U23-Junioren im 4x100m-Sprint konnten die Sprinter der LG Erlangen auch in der Halle mit den 4x200m überzeugen. In der Besetzung Sven Böller, Thomas Knauer, Alex Weiß und Hendrik Gühlen distanzierten sie die Konkurrenz um Längen. Mit der Zeit von 1:28,76 min erreichten sie ja schon eine Woche zuvor den Wert für die Norm zur Deutschen Meisterschaft in Leipzig!

      Alina Peter und Elisa Schmeling ausgelassen
              nach dem Wettkampf


      Gewinn mit dramatischem Ausgang:
              Katharina Winkler

         Die Sieger bei der Ehrung der Sprintstaffel


Erlanger Athleten gut gerüstet für Bayerische und Süddeutsche Meisterschaften
  
Die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften haben die Männer mit der 4x200m-Staffel jetzt doch sehr locker erreicht, nachdem der Stab beim 1. Wechsel vor zwei Wochen bei den Nordbayerischen verloren ging, da Thomas Knauer als zweiter Läufer etwas zu motiviert angegangen war.

Beim „Munic Indoor“ waren nun Sicherheitswechsel angeordnet, unsere Berechnungen ergaben, dass auch dann noch die Quali leicht erreicht werden müsste!

Christopher Löffelmann zeigte sich als Startläufer wieder in blendender Verfassung und distanzierte die Konkurrenz schon um etwa 15 Meter, sodass sich die Erlanger voll auf die folgenden Wechsel konzentrieren konnten, ohne Störfaktoren von außen.

Thomas Knauer führte diesmal die schnelle Fahrt fort und übergab sicher an Alex Weiß, der Schlussläufer Hendrik Gühlen dank flotter Runde zügig bedienen konnte!

1:28,76 min bedeuteten die Norm für die DM Ende Februar in Leipzig.

Dort wollen die Jungs nochmal einen „Zacken“ zulegen, vor Allem die Wechsel werden wieder etwas risikoreicher gestaltet. Mal sehen…

Die junge Saison brachte schon zwei Nordbayerische Meistertitel für die Athletinnen der LG Erlangen: Formsache war für Katharina Winkler der Sieg bei den Frauen im 60m-Hürdensprint in 8,84 Sekunden.

Über die Sprintstrecke ohne Hürden, die 60m-Flach holte sich Katharina Winkler die Silbermedaille mit neuer Bestzeit von 7,89 s.

Eine klare Sache auch für Sara Warmuth im Weitsprung der Alterklasse U20 mit 5,47 m: Gold!

Die erst 15-jährige Elisa Schmeling landete in ihrer Altersklasse bei 5,26 Metern und wurde Vizemeisterin mit neuer persönlicher Bestleistung. Kein Sprung war unter 5 Metern!

Bronze holte Diskuswerfer Gabriel Beer bei den Männern im Kugelstoßen.

Am kommenden Wochenende treten unsere Athleten in München bei den Bayerischen Meisterschaften in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark an, eine fast heiliger Stätte, und alle freuen sich auf harte, faire und erfolgreiche Wettkämpfe.

 Langweilig wird´s auch nicht in den Pausen

        Sarah Warmuth als Siegerin im Weitsprung

        200kg Kniebeugen: Gabriel Beer


Zurück zum Seiteninhalt